… Skipton mit Burg …

Tag 3: bis Skipton, vor Brewery Swing Bridge (scrub.towels.cosmetic), ca. 4.5 Meilen, 1 Schleuse, 4 Swingbridges. Wetter: leicht bewölkt mit leichtem Nieselregen. Starkregen erst ab 1700 Uhr, kühl.

Heute keine Abenteuer! Den ersten Mooringplatz werden wir belegen. Die Fahrt nach Skipton führt ruhig durch Felder mit schöner Aussicht auf die Hügel von Yorkshire. Wir fahren im Konvoi mit einem anderen Boot und können uns so bei den Brücken abwechseln. Gar nicht mal so übel.

Dank der kurzen Anfahrt haben wir genügend Zeit uns das Städtchen und die dazugehörende Burg anzusehen. Der Grundstein dieser Burg wurde vor 900 Jahren gelegt, es war eine normannische Trutzburg, nun steht sie da mit einem Tudoranbau.

Der normannische Teil der Burg.

Das ganze ist Privatbesitz – irgend etwas mit Juwelen und nur der alten Teil ist öffentlich zugänglich. Dieser hat aber einige ganz schöne Ecken, so zum Beispiel der Innenhof mit einem grossen Baum im Zentrum.

Innenhof mit steinaltem Baum.
Nur noch die Hülle der Kapelle ist erhalten geblieben.
Blick auf das Eingangstor und das Städtchen.

In der Nähe gibt es noch ein altes Mühlrad und ein Kaufhaus, das wirkt wie ein Gebäude im Europapark. Eine schmale Gasse mit den Häusern links und rechts überdacht und in alle Häuser sind Shops eingelagert. Sieht lustig aus. Abendessen im Schwarzen Ross diesmal.

… man kann auch übertreiben …

Tag 2: bis Gargrave, nach Eastern Road Lock 31 (snows.passion.narrowest), ca. 13 Meilen, 13 Schleusen, 1 Tunnel 1,5 km lang. Wetter: zu Beginn leicht bewölkt bis sonnig, anschliessend leichter Nieselregen und zum Schluss Starkregen, kühl.

Wir starten so, dass wir pünktlich auf die halbe Stunde zum Foulridge Tunnel kommen. Alleine auf weiter Flur können wir die gut 20 Minuten lange Fahrt beim Umschalten auf Grün unter den Kiel nehmen. Die Durchfahrt ist von der Breite her komfortabel und mit einem Regenschirm bewaffnet auch angenehm. Die Decke ist überwachsen mit massenhaft Stalaktiten.

Danach führt die Fahrt weiter wieder durch sanfte Hügel und grüne Weiden. Vorbei an Kühen, Schafen und anderen Getieren bis zu den Greenberfieldlocks. Diese drei Locks – so haben wir geplant, sollten heute unsere einzigen sein.

Edwin, der Kapitän …
… und Edwin, der Matrose.
Kein Wunder herrscht hier Wassermangel, die Tore sind ziemlich undicht.

Wiederum mit Hilfe kommen wir gut durch und kurven dann weiter Richtung East Marton – nicht gerade ein schöner Anblick – das erste was wir sehen ist ein riesen grosser Misthaufen. Wir wollen unser Glück weiter vorne versuchen und fahren weiter. Das Weitervorne hat nur nicht so geklappt und nach ein paar scharfen Kurven mit wunderschöner Aussicht erreichen wir die nächste Flight! Black Newton Locks – es sind nur 6 Stück hintereinander. Phu … bis nach Gargrave sind es aber noch einmal vier Stück. Ziemlich erledigt mooren wir nach der letzten Schleuse. Unsere Kraft reicht noch gerade für ein üppiges Abendessen im alten Schwan.