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Tag acht: und der beginnt mit einer Rettungsaktion

Worcester & Birmingham Canal south of Gas Street Basin to King’s Norton Junction; Stratford-on-Avon Canal  to Hockley Heath south of Bridge No. 25 – 15 miles / 0 locks

Partygänger! Unserem Nachbarn (nicht anwesend) wurde die Leine gelöst und das Boot steht quer im Kanal. Also holen wir ihn zurück und machen das Boot anständig fest.

Die fünf Stunden Fahrt nach Hockley Heath sind gemütlich, zuerst noch etwas durch weitere Vororte von Birmingham und anschliessend kurvenreich durch grüne Weiden und Felder.

Wettrennen mit dem Vorortzug.
Nach der Stadt erreichen wir schon bald wieder die Wildnis.
Zufahrt zur King’s Norton Junction
Das Guillotine Lock, das den Worcester & Birmingham Canal vom Stratford-on-Avon Canal abtrennte (es bleibt zum Glück immer offen).
Brandwood Tunnel – sie kennen ihn doch, den Meter!
Das Licht am Ende …

Etwas Aufregung bringt auch eine automatische Brücke, bei der wir auf der Strasse etwas Stau verursachen können und ein paar entgegenkommende Boote.

Passage wäre auch ohne Kopfeinziehen möglich gewesen.

Hockley Heat entpuppt sich als gar nicht so arme Gemeinde. Das zweite Gebäude ist eine McLaren Garage (http://www.birmingham.mclaren.com/) mit umwerfenden Sportwagen …

Es gibt sie wirklich, die Sportwagen.

und auf dem Weg zum Einkaufen – und der war gar nicht so lang – begegnen uns zwei Merzsport, einige BMWs, ein Lotus und noch andere nicht zu identifizierende Sportwagen.

Morgen sollen wir von der Marina noch einen Anker erhalten. Wir Trottel haben natürlich nicht kontrolliert, ob das Ding an Bord ist – ohne geht es aber nicht auf dem Fluss – also kommen sie vorbei  – wowh!

Tag sechs: nach dem uns alles weh tat

Brimingham & Fazaley Canal west of Bromford Bridge No. 1 to Salford Junction; Grand Union Canal south to Bordesley Junction; Digbeth Branch west to Aston Junction trough Farmers Bridge Locks to Deep Cutting Junction and in the Worcester & Birmingham Canal south of Gas Street Basin – 6 miles / 24 locks

Der Wecker läutet früh, um halb 6 und es ist schon hell.

Ein interessanter Nachbar, es geht Richtung Stadt.

Die Strecke nach Brimingham ist nicht lang – mit der Umleitung etwa 6 Meilen – aber gespickt mit Locks und anderen Überraschungen.

Der Weg zur Spaghetti-Junction führt zuerst einmal unter einem Haus durch.
Und natürlich noch unter der einen oder anderen Strasse.

Zuerst kommt die Spitzkehre kurz vor der Spaghetti-Junction. Eine zeitlang geht es neben Fabriken durch mit allen möglichen Düften in der Luft, keiner lädt zum Verweilen ein. Die ersten fünf Locks liegen in einer anständigen Distanz voneinander und wir haben Glück, alle sind schon geleert.

Auch Industriebrache kann malerisch sein.
In der Ferne kann die Stadt erahnt werden.

Nach der nächsten scharfen Kurve  liegt eine kurze Streck ohne Lock vor uns bevor nach einem kurzen Tunnel sechs Locks nacheinander durch die Universität von Birmingham führen.

Kontrastreiche Zufahrt.

Die Zeit bis zu den nächsten Locks reicht für einen Kaffee. Dann, nach der nächsten Kurve kommt das Filetstück. Vierzehn Locks in einem Flight durch Gebäude und kurz nacheinander – in strengem Wind.

Der Kanal kommt immer mehr in Bedrängnis.
Wie es weiter geht, lässt sich knapp erahnen.
Ein Gebäude, fünf Locks …
… zwei …
… vier …
… geschafft!
Die nächsten folgen aber sogleich.

Aber die Aussicht am Schluss ist genial – wunderschöne Gegend dieses Gas Street Basin (https://en.wikipedia.org/wiki/Gas_Street_Basin).

Nur noch eine Unterführung …
Das alte Hafenviertel, nun eine Ausgehmeile.
Gas Street Basin zum Ersten …
… und zum Zweiten.

So viele Muskeln haben wir an diesem Tag völlig neu entdeckt!

Thja, normalerweise hat es höchstens etwas Gras in der Schraube. Wenn man aber durch eine Stadt fährt … dann ist es leider überall auf der Welt Plastik.