Schlagwort-Archive: Stratford-on-Avon Canal

Tag elf : an dem alles anders kam

26Stratford-on-Avon Canal from Wilmcot north of Featherbed Lane Bridge to Welford Lock on the river Avon – 9 miles / 19 locks

Da wir ja nicht allzu weit wollen, geht es auch nicht ganz so früh los. Schon um halb 8 in kurzen Hosen und nach der ersten Schleuse auch ohne Jacke – der heisseste Tag unserer Fahrt beginnt – zuerst mit Warten. Der River and Trust muss wieder einmal ein Flight füllen und das dauert. Und dann geht es los, Richtung Stratford – 15 Schleusen bis wir beim Fluss unten ankommen. Leider sind auf dem Kanal alle Parkplätze besetzt. Also halten wir an und holen unsere Flusslizenz – 50 Pfund kostet diese – das ist doch ziemlich viel Geld.

Leider wird auch auf dem Fluss nichts mit mooren – alles reserviert für das Festival am Wochenende! Es bleibt uns nichts anderes als weiterzufahren.

Sommer pur …

 

… auch für die Rindviecher am Avon.
Das wäre noch eine Brücke nach Stratford …. aber

Wir schaffen es noch ein paar Locks weiter (alles Doppelschleusen und zum Glück mit einem anderen Boot ) bis wir entkräftet den erst besten Mooringplatz nehmen. Und na bravo – wir landen auf einer Insel ohne Zugang zum Dorf.

So nah und doch unerreichbar.

Egal – es reicht. Wir bleiben und planen um. Shakespeare muss ein anderes Mal besucht werden und zudem brauchen wir Zeit, um all unsere sonnenverbrannten Stellen zu kurieren – typisch englisch sehen wir aus.

Tag zehn: Shakespeare zum Ersten

Stratford-on-Avon Canal Lowsonford south of Lock 32 to Wilmcote north of Featherbed Lane Bridge (59) – 8 miles / 7 locks

Gemütlich starten wir die heutige kurze Etappe nach Wilmcote. Es ist schon morgens um 9 Uhr heiss und die Sonne hängt dick und fett am strahlendblauen Himmel. Der einzige Nachteil dieses schönen Wetter sind die lästigen Bremsen!

Der Stratford-on-Avon Canal ist mit seinen adretten kleinen Fussgängerbrücken sehr sehenswert!
Offenes Land wechselt sich mit ….
,,, Waldstücken ab.
Zwischendurch begleitet von einem Fussgänger …
Das grosse Highlight des Tages … ein richtig grosses Aquädukt.
Schon alleine die Einfahrt schein zu eng zu sein.
Dann überqueren wir das Tal …
… mitsamt Eisenbahnbrücke.
Und das an einem wunderbaren Sommertag.

 

In Wilmcote besuchen wir das Mary Arden Haus (https://www.shakespeare.org.uk/visit/mary-ardens-farm/), eine vollfunktionierende Tudorfarm inklusiv Familientisch am Mittag – im Nebenhaus hat Shakespears Mutter gewohnt und war mit den Besitzern der Farm befreundet.

Das Mary Arden House, das gar nicht von Mary Arden bewohnt wurde.
Der grosse Kamin im Wohnzimmer (übrigens garantiert hundefrei, gemäss Info des ‚Hausherrn‘.
Esstisch für alle Personen, die auf dem Hof arbeiteten.
Schlafgelegenheit für Bedienstete.
Original ‚Tudor-Schwein‘.
Original Tudor Falknerei … oder so ähnlich.
Original Tudor?
Innenhof des Tudorhofes.
Wir sind definitiv auf dem Lande und ein Zwischenstopp darf doch wohl sein.

Die Hitze ist aber schon fast zu gross!

Ein wunderschöner Abend …
… mit Public Viewing!