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… neue Städte zum Ersten …

Tag 9: bis Apperley Bridge, nach der Harrogate Road Bridge, ca. 7 Meilen, 2 x 3 Treppenschleusen, 1 x 2 Treppenschleusen, 4 Schleusen, 5 Swing Bridges. Wetter: leicht bewölkt, viel Sonnenschein, erste Gedankten an kurze Hosen.

///rocky.talked.still

Gemäss unserem neuen Plan machen wir uns auf den Rückweg. Die erste Schleuse noch im urbanen Umfeld.

Letzte Schleuse bevor wir Leeds hinter uns lassen.

Schon bald aber erreichen wir wiederum das Gebiet mit Wald und Wiesen.

Weites Land.
Wer hat wohl diesen Leuchtturm platziert.

Die beiden dreier Schleusen von Newlay müssen wir nicht ganze alleine bewältigen. So langsam aber bekommen wir den Dreh raus.

Mit Hilfe geht auch eine dreier Schleuse recht zackig.

Apperley Bridge ist ein lustiges Dorf – oder eher ein tragisches? Der Dorfkern besteht aus einem grossen Kaufhaus und einigen verdrückten schwarzen Häuser. Rund um das Dorf hat es aber unzählige, neue Siedlungen bestehend aus Ein- und Mehrfamilienhäusern – alle ziemlich uniform. Nicht ganz, aber doch schon fast Gated Communities – mit der Warnung ‹neighbourhood watch› bei der Einfahrt.

Etwas ausserhalb finden wir aber das George & Dragon – ein neues Vintagerestaurant – so gut gegessen haben wir noch selten auf dem Land. Wir geniessen den ersten schönen warmen Abend auf unserer ‚Terrasse‘.

T-Shirt liegt noch nicht gerade drin.
… also auf jeden Fall nicht bei allen.
Wolken auf dem Boot und …
… Wolken am Himmel.

Tag elf : an dem alles anders kam

26Stratford-on-Avon Canal from Wilmcot north of Featherbed Lane Bridge to Welford Lock on the river Avon – 9 miles / 19 locks

Da wir ja nicht allzu weit wollen, geht es auch nicht ganz so früh los. Schon um halb 8 in kurzen Hosen und nach der ersten Schleuse auch ohne Jacke – der heisseste Tag unserer Fahrt beginnt – zuerst mit Warten. Der River and Trust muss wieder einmal ein Flight füllen und das dauert. Und dann geht es los, Richtung Stratford – 15 Schleusen bis wir beim Fluss unten ankommen. Leider sind auf dem Kanal alle Parkplätze besetzt. Also halten wir an und holen unsere Flusslizenz – 50 Pfund kostet diese – das ist doch ziemlich viel Geld.

Leider wird auch auf dem Fluss nichts mit mooren – alles reserviert für das Festival am Wochenende! Es bleibt uns nichts anderes als weiterzufahren.

Sommer pur …

 

… auch für die Rindviecher am Avon.

Das wäre noch eine Brücke nach Stratford …. aber

Wir schaffen es noch ein paar Locks weiter (alles Doppelschleusen und zum Glück mit einem anderen Boot ) bis wir entkräftet den erst besten Mooringplatz nehmen. Und na bravo – wir landen auf einer Insel ohne Zugang zum Dorf.

So nah und doch unerreichbar.

Egal – es reicht. Wir bleiben und planen um. Shakespeare muss ein anderes Mal besucht werden und zudem brauchen wir Zeit, um all unsere sonnenverbrannten Stellen zu kurieren – typisch englisch sehen wir aus.