Tag acht: und der beginnt mit einer Rettungsaktion

Worcester & Birmingham Canal south of Gas Street Basin to King’s Norton Junction; Stratford-on-Avon Canal  to Hockley Heath south of Bridge No. 25 – 15 miles / 0 locks

Partygänger! Unserem Nachbarn (nicht anwesend) wurde die Leine gelöst und das Boot steht quer im Kanal. Also holen wir ihn zurück und machen das Boot anständig fest.

Die fünf Stunden Fahrt nach Hockley Heath sind gemütlich, zuerst noch etwas durch weitere Vororte von Birmingham und anschliessend kurvenreich durch grüne Weiden und Felder.

Wettrennen mit dem Vorortzug.
Nach der Stadt erreichen wir schon bald wieder die Wildnis.
Zufahrt zur King’s Norton Junction
Das Guillotine Lock, das den Worcester & Birmingham Canal vom Stratford-on-Avon Canal abtrennte (es bleibt zum Glück immer offen).
Brandwood Tunnel – sie kennen ihn doch, den Meter!
Das Licht am Ende …

Etwas Aufregung bringt auch eine automatische Brücke, bei der wir auf der Strasse etwas Stau verursachen können und ein paar entgegenkommende Boote.

Passage wäre auch ohne Kopfeinziehen möglich gewesen.

Hockley Heat entpuppt sich als gar nicht so arme Gemeinde. Das zweite Gebäude ist eine McLaren Garage (http://www.birmingham.mclaren.com/) mit umwerfenden Sportwagen …

Es gibt sie wirklich, die Sportwagen.

und auf dem Weg zum Einkaufen – und der war gar nicht so lang – begegnen uns zwei Merzsport, einige BMWs, ein Lotus und noch andere nicht zu identifizierende Sportwagen.

Morgen sollen wir von der Marina noch einen Anker erhalten. Wir Trottel haben natürlich nicht kontrolliert, ob das Ding an Bord ist – ohne geht es aber nicht auf dem Fluss – also kommen sie vorbei  – wowh!

Tag sieben: ‚Brum‘

Ruhetag

Die Suche nach einer Touristeninformation bleibt eine nicht zu erfüllende Herausforderung und das in einer Stadt, die laut Wiki die zweitgrösste Stadt Englands ist.

Central Station … ein möglicher Ort für eine Touristeninfo …

Ein freundlicher Sicherheitsbeamter in einer schönen altertümlichen ‚Arcade‘ (https://www.greatwesternarcade.co.uk/ – mit einem lustigen Schuladen http://simsfootwear.co.uk/) erzählte uns dann, diese sei unbekannt verzogen.

Mitten in der Stadt und um die Townhall …

Townhall Birmingham – ohne Sicht auf Baustelle.

… ist eine riesige Baustelle – das Paradies (kein Witz, das heisst so https://www.paradisebirmingham.co.uk/) – diesem Neubau wird wohl alles geopfert. Der freundliche Mann schickt uns dann nach links zum Bullring – einem grossen Einkaufsgebiet, ins Juwelierquartier und zu den Kanälen. Und so finden wird

  • Die Kathedrale mit wunderschönen Fenstern (http://www.birminghamcathedral.com/
Kathedrale Birmingham
Kontraste à la Birmingham …
… zum Zweiten.
  • Das Juwelierquartier (nur dass wir keine Juweliere gefunden haben)
Es geht auch ohne grosse Gegensätze.
Schöne Gassen als Kontrapunkt zu blinkenden Gebäude.
  • Und das Birmingham Museum, eine lustige Mischung zwischen Natur- und Kunstmuseum (http://www.birminghammuseums.org.uk/)
Der Alptraum jedes Kreatonisten …
… und der Wunsch eine Nacht im Museum zu verbringen.

Nach langem Herumirren landen wir über die Mailbox wieder auf dem Schiff. Im Canalquartier gibt es Abendessen …

Selfikunst … Hintergrund und Mimik sollten stimmen … schwierig!
… und deshalb die berühmte Deep Cuttting Junction noch ohne störenden Vordergrund.

… und dann wartet auf uns eine etwas laute Nacht, so mitten im Ausgehviertel.