… ein Swingbridgestag und die ‚Bingley’s Five‘ …

Tag 5: bis Saltaire, nach Brücke 207E, ca. 11 Meilen, 1x 5 Treppenschleusen, 1x 3 Treppenschleusen, 1 x 2 Treppenschleusen und 1 Schleuse, 15 Swing Bridges. Wetter: leicht bewölkt, dazwischen T-Shirt-Wetter.

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Der Tag beginnt ganz gemütlich und dank einem alten Dampfboot müssen wir auch nur die Hälfte der Swing Bridges öffnen. Der Rhythmus wir nur unterbrochen nachdem wir ein anderes Touriboot eingeholt haben. Wie wir zwischendurch, sind sie noch etwas am üben.

Die Fahrt führt wieder entlang der Hügel zwischen Landwirtschaft und Wald – idyllisch.

Immer noch liegt der Kanal über dem Tal und erlaubt eine wunderbare Aussicht.
Nach wie vor ist die Gegend sehr ländlich.
Vorbei an mystischen Waldstücken – Elfen und Gnome am Tanzen.

Ruckzuck erreichen wir den heutigen Endpunkt und merken, dass wir gerade rechtzeitig für den Nachmittagsdurchlass bei den Bingley´s five angelangt sind. Wir fühlen uns noch recht gut und bleiben erst einmal dabei. Leider sind wir erst beim zweiten Durchgang dran und so haben wir erst einmal eine Stunde Pause.

Eine halbe Stunde muss mach schon rechnen, um diese 5 Treppenstufen zu meistern.

Diese 200 Jahre alte Treppenschleuse ist ein Erlebnis. Mit der Hilfe vom Schleusenwärter ist es aber ganz einfach – also theoretisch. Alle Paddles und Gates machen die Herren dann doch nicht auf.

Die nächste Dreierschleuse ist auch noch einigermassen einfach zu bewältigen, wieder mit Hilfe eines Schleusenwärters. Der darauffolgende Zweier müssen wir alleine bewältigen. Aber erst nachdem das Durcheinander vor uns aufgelöst ist. Zwei Boote, die hochkommen – ein grosses Boot das hinunter geht und dann – endlich, kommen wir. Die letzte, einfache Schleuse ist danach ein Nasenwasser.

Wir parken in Saltaire und sind wieder einmal ziemlich erledigt! Es reicht noch zu einem Spaziergang zum Boathouse Inn und zurück.

… und nun ‚fast‘ ein Swingbridgetag …

Tag 4: bis Kildwick, nach Warehouse Swing Bridge (sprouting.lunged.scrap), ca. 5 Meilen, 8 Swing Bridges. Wetter: unbeständig mit etwas Nieselregen und Sonnenschein.

Der Swingbridge Tag hat ganz gut angefangen. Die Vielfalt unter den Brücken ist gross. Da gibt es diejenigen, bei denen man alles von Hand machen muss. Dann gibt es die Halbautomatischen bei denen Barrieren gesenkt werden aber trotzdem aufgestossen werden müssen und dann gibt es noch die vollautomatischen …

Eine der Brücken, die vollen Einsatz verlangt.

… und die kaputten. Vor so einer stehen wir ab halb 12 und warten auf das OK der Canal- und Rivertrust Retter, die grünes Licht für die Weiterfahrt geben werden. Um 15.00 Uhr dann grosse Aufregung, alle starten die Maschinen – nur wir nicht. Wir haben uns entschieden hier zu bleiben. Von der Gegenseite kommt ein Paar, das auf dieselbe Idee gekommen ist. Von denen erfahren wir, dass die Brücke nur provisorisch geöffnet ist und dass es keine Garantie für eine Weiterfahrt am nächsten Tag gibt. Also starten auch wir die Maschinen und hüpfen um die Brücke … phu.

Ankerplatz mit Aussicht.

Die ganze Planung für diese Ferien ist nicht erst seit dieser kaputten Brücke über den Haufen geworfen. Der Two Roses Ring ist nicht machbar, da es wegen kaputten Schleusen keine Verbindung von hier nach Manchester gibt. Mit anderen Worten – es gibt eine Hin- und Zurückreise und ich bin echt gespannt wo wir landen werden.