… u vo no meh Chönige …

Also einen Hoho gibt es natürlich nicht. Aber ein Touristenzügli und das passt ja wunderbar zu Interrailferien. Gemütlich zotteln wir nun vorbei am mittelalterlichen Castillet,

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der Parkanlage von Vauban, die er zusammen mit den Schanzenverbauungen im 18. Jahrhundert erbaut hat

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und dem Sinti- und Romaviertel. Hier fahren wir entlang des Wochenmarktes und haben das Gefühl in einer fremden Welt angekommen zu sein. Auf grossen Tüchern am Boden liegt alles was zum Leben benötigt wird. Von Nahrung über Kleider bis zu Einrichtungsgegenständen. Im Kaffeehaus neben dem Markt ist die halbe Bevölkerung versammelt – aber nur der männliche Teil. Wieder zurück über dem gezähmten Fluss kommen wir noch zum jüngsten und modernsten Teil: das Theater de l’Archipel von Jean Nouvel. Es besteht aus drei Teilen, einem goldenen Kubus, einem roten Backsteingebäude und einem granatroten runden Theatersaal, der angeblich einen lokalen Edelstein darstellen sollte.

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Nach der Fahrt geht es noch zu Fuss zum Palast des Königs von Mallorca … also nicht der mit dem Kornfeld!

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Es muss im 12. und 13. Jahrhundert wirklich Könige von Mallorca gegeben haben, die dann anschliessend von Aragonesischen und Französischen Königen vertrieben wurden. Vauban hat, wie überall in Frankreich, diesen Palast in eine Festung verwandelt und sie wurde bis vor nicht allzu langer Zeit als Kaserne verwendet. Nun sind grosse Teile so weit wie möglich wieder restauriert und können besichtigt werden. Der Aufgang zum Palast ist schon speziell. Über eine gewundene, ca. 3 Meter breite und teilweise gedeckte Treppe kommt man auf die erste Schanze. Von dort über eine Brücke in den Innenhof mit zwei Zisternen.

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Gleich neben dem Thronsaal gibt es einen Ehrenturm (schon wieder Treppensteigen!!) von dort haben wir einen schönen Rundblick auf die Stadt. In der Ferne sehen wir das Mittelmeer funkeln.

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Auf der gegenüberliegenden Seite liegen die Kapellen. Es gibt hier gleich zwei Kapellen übereinander. Man nimmt an, dass die obere dem König diente, der rechts davon seine Räume hatte und die untere der Königin Platz bot, deren Räume auf der linken Seite waren.

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Wir lernen ausserdem, dass der typische Mauerbau hier mit Flusskieselsteinen und Backsteinen ausgeführt wurde.

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Nach dem kulturellen Abstecher gibt es doch noch die Gelegenheit einige BD im FNAC durchzublättern!

Und dann war da noch …

… Frankreich ist einfach das Land der Hundehäufchen!