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… und nun ‚fast‘ ein Swingbridgetag …

Tag 4: bis Kildwick, nach Warehouse Swing Bridge (sprouting.lunged.scrap), ca. 5 Meilen, 8 Swing Bridges. Wetter: unbeständig mit etwas Nieselregen und Sonnenschein.

Der Swingbridge Tag hat ganz gut angefangen. Die Vielfalt unter den Brücken ist gross. Da gibt es diejenigen, bei denen man alles von Hand machen muss. Dann gibt es die Halbautomatischen bei denen Barrieren gesenkt werden aber trotzdem aufgestossen werden müssen und dann gibt es noch die vollautomatischen …

Eine der Brücken, die vollen Einsatz verlangt.

… und die kaputten. Vor so einer stehen wir ab halb 12 und warten auf das OK der Canal- und Rivertrust Retter, die grünes Licht für die Weiterfahrt geben werden. Um 15.00 Uhr dann grosse Aufregung, alle starten die Maschinen – nur wir nicht. Wir haben uns entschieden hier zu bleiben. Von der Gegenseite kommt ein Paar, das auf dieselbe Idee gekommen ist. Von denen erfahren wir, dass die Brücke nur provisorisch geöffnet ist und dass es keine Garantie für eine Weiterfahrt am nächsten Tag gibt. Also starten auch wir die Maschinen und hüpfen um die Brücke … phu.

Ankerplatz mit Aussicht.

Die ganze Planung für diese Ferien ist nicht erst seit dieser kaputten Brücke über den Haufen geworfen. Der Two Roses Ring ist nicht machbar, da es wegen kaputten Schleusen keine Verbindung von hier nach Manchester gibt. Mit anderen Worten – es gibt eine Hin- und Zurückreise und ich bin echt gespannt wo wir landen werden.

… Skipton mit Burg …

Tag 3: bis Skipton, vor Brewery Swing Bridge (scrub.towels.cosmetic), ca. 4.5 Meilen, 1 Schleuse, 4 Swingbridges. Wetter: leicht bewölkt mit leichtem Nieselregen. Starkregen erst ab 1700 Uhr, kühl.

Heute keine Abenteuer! Den ersten Mooringplatz werden wir belegen. Die Fahrt nach Skipton führt ruhig durch Felder mit schöner Aussicht auf die Hügel von Yorkshire. Wir fahren im Konvoi mit einem anderen Boot und können uns so bei den Brücken abwechseln. Gar nicht mal so übel.

Dank der kurzen Anfahrt haben wir genügend Zeit uns das Städtchen und die dazugehörende Burg anzusehen. Der Grundstein dieser Burg wurde vor 900 Jahren gelegt, es war eine normannische Trutzburg, nun steht sie da mit einem Tudoranbau.

Der normannische Teil der Burg.

Das ganze ist Privatbesitz – irgend etwas mit Juwelen und nur der alten Teil ist öffentlich zugänglich. Dieser hat aber einige ganz schöne Ecken, so zum Beispiel der Innenhof mit einem grossen Baum im Zentrum.

Innenhof mit steinaltem Baum.
Nur noch die Hülle der Kapelle ist erhalten geblieben.
Blick auf das Eingangstor und das Städtchen.

In der Nähe gibt es noch ein altes Mühlrad und ein Kaufhaus, das wirkt wie ein Gebäude im Europapark. Eine schmale Gasse mit den Häusern links und rechts überdacht und in alle Häuser sind Shops eingelagert. Sieht lustig aus. Abendessen im Schwarzen Ross diesmal.