Im Sturm nach Menjangan

Heute wollte ein Pärchen auf Menjangan schnorcheln gehen. Damit sie nicht wegen einer fehlenden Person zurückgelassen werden, gehe ich mit. Tauchen mit Dede ohne anderen Buddy braucht ja sooo Überwindung. Aber wahrscheinlich wären sie froh gewesen, wenn ich nicht gekommen wäre. Die Überfahrt war echt hart: hohe Wellen und kein einziger Flecken trocken an Bord. Das ist mit schicker Sommerkleidung schlecht zu bewältigen. In meinem warmen Anzug habe ich diesen stürmischen Ritt genossen!

Der erste Tauchgang machten wir wiederum beim  Cave 1 (weitgehend.umhüllen.funktionsfähige). Wunderschöne Fächerkorallen und auch hier hat es Schnecken.

.Ja das mit den Farben …
Minigarnelchen
… und irgendwann finde ich noch raus, was das ist … sieht aus wie ein Gorilla …
und noch ein Minigarnelchen.

Den zweiten Tauchgang gabs das dann gleich daneben:  Cave 2 (finanziell.totalen.zudem).  Und hier begegneten mir doch die ersten etwas grösseren Fische: einen Snapper, zwei Barracudas und einen Schwarzspitzriffhai und natürlich die eine oder andere Schnecke.

schon fast eine alte Bekannte
Das ist doch ein etwas grösseres Exemplar.
Auch hier etwas garnelenartiges …
Und noch mit Begleitung.

Ich hoffe nur, das war nicht das letzte Bild. Mein Kameragehäuse hat Kondenswasser und braucht eine Sonderbehandlung … wir werden es sehen …

Da der Nachttauchgang ins Wasser fällt, schliesse ich mich der Gruppe an um im Joe’s zu feiern. Eine vierköpfige Band spielt vorwiegend alte Hits, super gut. Der Schlagzeuger macht alles mit einem Bongo, einem HighHat und einer Kuhglocke oder wie die Dinger auch heissen. Der Gittarist und auch der Sänger können sich hören lassen. Auf jeden Fall schaffen sie eine tanzfreudige Atmosphäre.

Ein stürmischer Tag im Paradies.

Der heutige Tauchgang verspätet sich um eine halbe Stunde, zuerst muss der Sturm durchziehen. Zum Glück hat der sintflutartige Regen gewartet, bis ich an der Tauchschule ankomme. Na gut, nass würde ich alleweil. Zusammen mit Dede fahre ich zur Gorgonia (bande.verfehlten.angeboten). Die Sicht ist nicht umwerfend aber mit Lampe gibt es einiges zu sehen.

Manchmal klappts auch mit den Farben …
… und manchmal auch nicht … nächste Schnecke leider etwas düster …
… üben an stehenden Objekten …
… nach der Suche nach der Farbe folgt die Suche nach der Schärfe …

Nach einer ausgedehnten Mittagspause fahren wir zu Dritt zum BioReef (rudern.damen.abzubrechen). Da finden wir doch schon eher eine annähernd aquariummässige Szene vor. Da meine Mittaucherin noch wenig Erfahrung mitbringt dümpeln wir in den oberen 15m herum. Das gibt mir doch die Gelegenheit mit dem Weissabgleich zu spielen. Und es sieht fast so aus, als könnte ich Farbe in das Ganze bringen.

Und schon fast eine alte Bekannte.
… und er wollte partout nicht weiter aus dem Loch kommen …
Balinesische Edelweiss
Schnecke Nummer 5 … glaube ich.
Eine Mantis … angeblich kann sie mit ihren Fäusten meine Kameralinse zerschlagen … zum Glück wusste ich das nicht vorher!
Ein Bett im Kornfeld ….

Beim Austauchen treffen wir dann auf das Biowreck. Ein Drahtgeflecht, das seit 2005 Korallen sammelt. Wunderschön anzusehen mit einer Vielfalt an Weichkorallen, wie ich sie hier sonst noch nicht getroffen habe.

… und Fische gibt es auch …
So langsam taste ich mich zu den Fischen.
Korallen am BioWreck
… und ein Fisch …

Ausklingen lasse ich den Tag wiederum im Spa.