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Penkridge – Tixall

(Staffordshire & Worcestershire Canal: North)

Es regnet und wir bleiben so lange wie möglich gemütlich liegen. Im Dorf dann versuchen wir uns mit einem englischen Frühstück. Na ja …

Wir haben heute nur vier Schleusen, aber unzählige Brücken und zwei Aquädukte zu bewältigen.

Aquädukt hier über einen kleinen Fluss.

Bei der zweiten Schleuse bringe ich das Boot einfach nicht in eine Richtung mit der Einfahrt. Zum Glück hat der Nachbar Mitleid und kommt zu Hilfe. Seine Tipps von wegen Anfahrt und Zielen auf die Schleuse sind ganz hilfreich und die nächsten gehen wieder viel besser. Der Regen kommt und geht.

Einige Einfahrten scheinen enger als andere.
Zwischen den Schleusen ist es unheimlich grün.

Kurz nach der Tixallbridge machen wir fest für die zweite Nacht. Kurze Schreckminute – die erste Klammer hält nicht und plötzlich liegen wir quer im Kanal – zum Glück hat das niemand gesehen! Natürlich setzt der Regen wieder ein, als wir uns auf den Weg nach Tixall machen wollen. Die Landstrasse dorthin ist stark und schnell befahren, es regnet und die Einheimischen rasen wie die Irren. Klitschnass und leicht eingeschüchtert ziehen wir uns aufs Boot zurück und kochen lieber selber.

Zürich – Birmingham – Gailey – Penkridge

(Staffordshire & Worcestershire Canal: North)

Pünktlich um 07.15 Uhr hebt die Maschine ab Richtung Birmingham. Kaum haben wir die ersten Jurahöhen hinter uns bleiben wir über den Wolken. Und das bis zur Landung. Birmingham steckt im Nebel.

Jetzt beginnt das erste grosse Abenteuer. Verstehen der Einheimischen. Fast ein Ding der Unmöglichkeit. Aber zum Glück geben sie sich Mühe, so können wir uns bald mit unserem kleinen Hyundai auf den Weg machen. Bis zum ausgesuchten Supermarkt geht es etwa eine Stunde. Schweisstreibende Arbeit für Edwin. Alle 100 Meter ein neuer Kreisel, einer grösser als der andere und alle verkehrtherum. Aber er hats geschafft und wir können uns mit Proviant eindecken (auch wenn wir doch eigentlich gar nicht kochen wollen).

Kurz nach dem ersten englischen Mittagessen fahren wir bei der Marina vor und sehen unsere Horned Grebe zum ersten Mal. Lang und schmal und so etwas von grün. Wir verstauen möglichst alles und lassen die Koffer im Auto. Dann geht es los mit der Instruktion. Ian heisst unser Lehrer, cooler Typ. Zuerst einmal Schleusentrockentraining, dann Maschinen und andere technische Details, die wir uns nicht alle merken können und die hoffentlich auch nie relevant werden. Einzig die drei Morgen- und die zwei Abendarbeiten merken wir uns. Dann beginnt das Fahrtraining. Das Boot drehen macht zum Glück noch Ian. Auch in die erste Schleuse fährt er noch rein. Aber Edwin macht die Schleusenarbeit, wie wenn er das schon immer gemacht hätte.

Die zweit von 94 Schleusen.
Schleusentraining

Nach der zweiten Schleuse verlässt uns der Instruktor und schickt uns für zwei Wochen auf den Weg.

Noch 5 Schleusen schaffen wir an unserem ersten Tag.

Die Einfahrt ist und bleibt eng!

Kurz nach der Penkridge Bridge legen wir für die erste Nacht an. Einfach das nächste Mal besser auf die Brenneseln achten! Schon leicht abgekämpft schleppen wir uns zum Pub neben der Brücke.

Unsere erste Anlaufstelle in Penkridge.

Im Boat gibt es Fleisch und Chips bevor wir extrem früh in der Koje landen.