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Tag zwei: ein gemütlicher Einstieg

Staffordshire & Worcestershire Canal: North Penkridge Bridge to Tixall Wide – 5 miles / 5 locks

Bei nicht allzu schönem Wetter geht unsere Fahrt erst einmal nordwärts. Begrüsst von Fischreihern, Fasan, Gänsen und sonst noch welchen Flugviechern schlängelt sich der Kanal durch grüne Matten und wilde Waldstücke.

Die einen fahren gemütlich …
… die anderen arbeiten.

Halt in der Tixall Wide mit Aussicht auf das Tixall Gatehouse (https://de.wikipedia.org/wiki/Tixall_Gatehouse), eine malerische ‚Ruine‘ im Grünen.

Tixall Gatehouse, die Überresten von etwas Grösserem.

Ein kurzer Spaziergang bringt uns zur Great Haywood Junction.Eine schöne alte Brücke bildet den Abschluss des Kanals.

Great Haywood Junction

Von hier geht es nach Osten und nach kurzer Zeit können wir über die, wie eine Zinne geformte Essexbridge nach Shugborough Hall (https://www.nationaltrust.org.uk/shugborough-estate).

Die Essexbridge führt vom Kanal zum Anwesen.

Das Mansion ist nicht mehr zugänglich aber die Gärten können wir noch durchstreifen, inklusive der künstlichen ‚romantischen‘ Ruine in Sichtweite des Hauses.

Shugborough Estate …
… mit romantischer Ruine …
… uraltem Garten …
… und der Chauffeur darf natürlich nicht fehlen.

Im letzten Augenblick kaufen wir im Farmshop noch Brot, Eier und Pie bevor wir auf die Suche nach dem Abendessen im Glifford Arms (http://cliffordarms.co.uk/) landen und eine weitere riesige Portion verschlingen. Erste Halbzeit Schweiz – Brasilien schauen wir in der Bar, den Ausgleich verpassen wir auf dem Rückmarsch aber den Schluss sehen wir auf dem Boot mit wunderschöner Aussicht.

 

Tixall Gatehous mit Sonnenuntergang.

Penkridge – Tixall

(Staffordshire & Worcestershire Canal: North)

Es regnet und wir bleiben so lange wie möglich gemütlich liegen. Im Dorf dann versuchen wir uns mit einem englischen Frühstück. Na ja …

Wir haben heute nur vier Schleusen, aber unzählige Brücken und zwei Aquädukte zu bewältigen.

Aquädukt hier über einen kleinen Fluss.

Bei der zweiten Schleuse bringe ich das Boot einfach nicht in eine Richtung mit der Einfahrt. Zum Glück hat der Nachbar Mitleid und kommt zu Hilfe. Seine Tipps von wegen Anfahrt und Zielen auf die Schleuse sind ganz hilfreich und die nächsten gehen wieder viel besser. Der Regen kommt und geht.

Einige Einfahrten scheinen enger als andere.
Zwischen den Schleusen ist es unheimlich grün.

Kurz nach der Tixallbridge machen wir fest für die zweite Nacht. Kurze Schreckminute – die erste Klammer hält nicht und plötzlich liegen wir quer im Kanal – zum Glück hat das niemand gesehen! Natürlich setzt der Regen wieder ein, als wir uns auf den Weg nach Tixall machen wollen. Die Landstrasse dorthin ist stark und schnell befahren, es regnet und die Einheimischen rasen wie die Irren. Klitschnass und leicht eingeschüchtert ziehen wir uns aufs Boot zurück und kochen lieber selber.