Letzter voller Tauchtag

Heute ist der Sommer eingetroffen in Bali. Das merkt man einerseits an den vielen Leuten, die plötzlich im Hotel und am Strand anzutreffen sind und andererseits haben wir einen Tag lang eitel Sonnenschein. Auch das Tauchboot füllt sich langsam. Am Morgen sind wir auf jeden Fall schon 6 Tauchende. Da war ich doch eine Woche lang mit höchstens drei Tauchenden verwöhnt. Am besten gefallen haben mir die letzten 15 Minuten, da sind fünf schon auf dem Boot und ich kann alleine mit dem Guide Schnecken jagen und die gibt es heute wieder unzählige.

Etwas Aquarium, damit ich in den ersten 45 Minuten etwas zum Fotografieren habe.
Die ganz kleinen sind so schön, aber so schwer zu kriegen.
Diese Sahnehäufchen gab es heute ohne Ende.
Warum auch nur ist er da hoch.
Andere versuchen es im freien Fall.
Ohne Kapriolen.
Und der bleibt definitiv auf Grund.

Der zweite Tauchgang war dann wieder wie gewohnt gemütlich zu dritt und die Schnecken haben sich gezeigt.

Er wollte mich einfach nicht ansehen!
Diese Kapriolen überfordern mich mit scharfstellen.
Uuups….
Und dann gab es natürlich auch den ….
… und den.

Am Strand erhole ich mich nach diesem letzten vollen Tauchtag.

Heute ist Vollmond und die Balinesen feiern ihn mit einer speziellen Zeremonie im Tempel am Strand. Über die ganze Bucht erschallen die Gendang. Das Ganze wäre wirklich romantisch und exotisch. Leider hat der Imam der hiesigen Moschee etwas dagegen. Jedesmal wenn die Gendang einsetzen beginnt er zu plärren.  Auf mich wirkt es sehr provokativ. In ganz Ägypten habe ich die Muezzin von ihren Minaretten nie in dieser Lautstärke und Länge erlebt wie hier in Pemuteran. Ich würde durchdrehen! Eine weitere Illusion geht baden. Ein bisschen habe ich  schon gehofft, dass hier zwei Religionen friedlich koexistieren können.

Das letzte Mal Menjangan

Das letzte Mal Menjangan und das auch nur weil es heute die Sonne scheint, das Meer schön ruhig ist und die Tauchplätze neu sind. Erster Haltepunkt Ealgarden (schwimmbad.staatlich.schwieriges) . Leider schaffe ich es nicht, die Sandbank zu fotografieren, die diesem Spot den Namen gegeben hat. In der Strömung wiegen sich hunderte von kleinen Aalen wie Drähte aus der Sandbank. Wenn ich versuche näher zu kommen, schwupp sind sie im Sand verschwunden. Aber auch sonst gibt es einiges zu sehen.

Natürlich eine Schnecke.
Einfach nur. weil es schön farbig ist.
Zum Beispiel: Fisch in grün.
Oder einfach etwas Weisses.
Oder etwas Gelbes.

Vielleicht haben sie doch recht mit dem Abfall aus Java. Heute jedenfalls, ohne grosse Wellen und Strömung, hat es erstaunlich wenig Müll im Wasser.
Der zweite Tauchgang ist am Peti Reef (lehnstuhl.küstenlinie.verbaute), gleich unterhalb des Tempels. Da sind uns einige sehr grimmige Kerle begegnet.

Zum Beispiel der …
… oder der …
… oder der …
… und die beiden … übrigens Froschfische …
… und zum Schluss noch was Süsses.

Ich habe mich auf einen gemütlichen Nachmittag am Strand gefreut, aber daraus wird nichts … die Regenzeit ist noch nicht vorbei.