… vo aute Universitäte …

Die Stadt mit der ältesten Universität der Welt ist unser Ziel heute. Die Universität Bologna ist schon fast 1000 Jahre alt und gibt zudem dem heutigen System europaweit den Namen.

Hier gibt es zum Glück wieder einen Hoho-Bus so lernen wir das Wichtigste wieder in Kürze. Die Stadt liegt am Fusse des Apennin und die Fahrt führt auch auf den ersten Hügelzug, so dass wir einen schönen Überblick über die Stadt geniessen können.

Bologna

Bevor im 19. Jahrhundert die Stadtmauer zugunsten einer Ringstrasse abgerissen wurde, hatte es in Bologna unzählige Stadttore. Einige davon haben sie noch stehen lassen. Nur wirken sie komplett verloren im Verkehr und fristen etwas ein Mauerblümchendasein.

StadttorBologna

Die Stadt strotzt nur so von Türmen. Die zwei wichtigsten davon, die als Wahrzeichen der Stadt dienen, sind der schiefe und der hohe. Erbaut je von einer Familie, die einen Wettstreit um die Höhe ihrer Türme austrug. Die Siegerfamilie wurde rasch erkoren, da der linke Turm schon bald drohte einzustürzen.

Türme

Daneben merkt man, dass Bologna lange Zeit dem Papst unterstand. Es hat Kirchen bis zum Abwinken und alle möglichen Heiligen und Märtyrer. Zum Beispiel die eine Heilige, die hier ‚La santa‘ genannt wird. Diese hat irgendwann im Mittelalter ein Konvent gegründet und hat dort ihr ganzes Leben in tiefer Einkehr gelebt. Nun ist ihr gut erhaltener Leichnam zu besichtigen. Das ist umso erstaunlicher, als im 2. WK die Kirche in Schutt und Asche gebombt wurde und nur ihre Leiche das ganze unbeschadet überstand … ein Wunder eben.

Apropos Bombe, da gab es noch das Attentat von 1980, das die Hälfte des Bahnhofs zerstörte und unzählige Leben kostete.

Aber genug der Geschichten, wir beschliessen den Nachmittag im Palazzo Albergati und besichtigen die Ausstellung von MC Escher.  Faszinierende, phantastische und verdrehte Welten.

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