… vo Europa u angere Gebilde …

Brüssel, das ist doch etwas Neues. Ausser dass die EU da ist, wissen wir so gut wie nichts über diese Stadt. Schon nach kurzer Zeit aber wähnt sich Edwin im Paradies: Frites, Waffeln und gaaanz viele Süssigkeiten. Da macht es auch nichts, dass wir die vielen Biersorten schnöde umgehen.

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Die erste Hoho-Tour hier bringt uns zum EU-Parlament und den ganzen EU-Ministerien. Das was wir kennen von den Fernsehbildern her (Kommissionseingang) ist nur ganz klein, der Rest aber erscheint wie eine Stadt in der Stadt. Wir lassen uns über die Geschichte der EU und deren politischen Gremien berieseln und kommen morgen vielleicht nochmal vorbei.

Schöner als das EU-Viertel sind die unzähligen Bürgerhäuser im Jugend- oder Art Deco-Stil. Hier hat es zwar keine Gaudis, aber die Vielfalt und die Qualität der unterschiedlichsten Häuser kommt an die Bürgerhäuser von Barcelona heran.

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Zum Schluss gelangen wir durch die Königsgalerie in die engen Gässchen und landen dann eben dort wo man landet, wenn man keine Ahnung hat – vor dem Rathaus. Ein absolut unglaublicher Platz. Jedes Haus bietet unheimlich viele Details, Verzierungen, Eggen und Giebel. Ein Platz zum Staunen.

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Da wird morgen wohl noch einiges auf uns zukommen!

… vor Eiffelbrügg zum Eiffelturm …

Nachdem wir unsere, für einmal recht schwierige Planung abgeschlossen haben und uns – trotz Schlechtwetterwarnung – auf den Weg in den Norden machen wollen, werden wir von der Interrailkontingentierung gestoppt. Es gäbe doch von Avignon einen wunderbaren, direkten Zug nach Brüssel, nur sind eben alle Interrailplätze vergeben und wir müssten einige Tage warten, bis zur nächsten Gelegenheit. Also brauchen wir einen Plan B und der heisst Paris. Nach Paris kommt man immer und von Paris nach Brüssel auch … also gehen wir eben für eine Nacht nach Paris.

Also was machen mit einem halben Tag Paris: Bummel vom Arc de Triomphe über die Champs-Elysées nach dem kleinen und grossen Palais mit einem kleinen Apéro unter der Pont Alexandre III, einem Blick auf den Eiffelturm, dann weiter bis zum Obélisque.

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Abendessen in der Rue Mouffetard und einen Abschlussbummel vom Place de Pigalle zum Place de Clichy. Eben einen halben Tag um einige Klischees von Paris abzuhacken.

Und dann war da noch …

… nach vier Wochen können wir eine Studie über die unterschiedlichen Bettelpraktiken in europäischen Gross- und Kleinstädte schreiben