Alle Beiträge von Monika Allemann

… vom Turia zum Ebro …

Die Strecke über das Hochplateau vorbei an der Stadt Teruel (ca. 900 m ü. M.) ist mit den grossen Weiten, den Aufschlüssen mit roter und fast weisser Erde speziell. Wir ziehen vorbei an Orangen- und Olivenhaine. Und schlussendlich landen wir in Zaragoza.

Der erste Gang führt uns wie überall zur Touristeninfo wo wir einen ersten Eindruck vom Sehenswerten erhalten. Obwohl, eigentlich fragen müssen wir nicht … zwei der wichtigen Dinge sehen wir sofort. Eine Statue von Goya und El Pilar.

Zaragoza_Boerse

Zaragoza_Pilar2

Obwohl es mir komisch vorkommt können wir die Basilika von Nuestra Senora del Pilar (kurz El Pilar) trotz zwei laufenden Gottesdienste besuchen. In der Kapelle der heiligen Jungfrau findet eine normale Messe und in der Taufkapelle eben eine Taufe statt. Dazwischen wandelnde Touristen aus aller Welt.

Also: Man sagt, dass die Jungfrau Maria, als sie sich noch vor ihrer Himmelfahrt in Jerusalem aufhielt, nach Zaragoza kam, um den Apostel Jakob zu trösten und zu ermutigen. Dieser befand sich mit den ersten Bekehrten am Ufer des Ebro und predigte. Bei ihrer Ankunft (am 2. Januar 40) soll sie eine Säule mitgebracht haben auf der die erste Kapelle errichtet werden sollte. Die Geschichte ist das eine, die wunderschönen Deckengemälde (teilweise eben von Goya), die Relief,  die Statuen und die Orgel  sind das andere und wirklich grandios (es gibt hier keine Bilder, weil wir zwei braven CH uns natürlich an das Fotografierverbot halten. Hier (Homepage) gibt es einige davon.)

Grandios ist die Aussicht vom linken, hinteren Turm. Leicht vom Winde verweht gibt es einen wunderschönen Rundblick über die Stadt mit den römischen Ruinen, Kathedralen und den Fluss Ebro.

Zaragoza_Pilar3

Zaragoza_Pilar4

Zaragoza_Ruine

Zaragoza_Brunnen

… vo tote u läbige Fische …

Der zweite Teil unseres Valencia-Hohos führt durch den alten, teilweise maurisch-römisch beeinflussten Teil zu den neuen Aussenquartieren auf der anderen Seite der Stadt.

Valencia_Tor

Hier sollte auch das neue Stadion des Futbol-Club Valencia zu stehen kommen. Angeblich ist es noch in Bau … dafür müssten aber eigentlich Baumaschinen zu sehen sein mmh. Auf dem Weg hinaus zum Kongresszentrum fahren wir noch vorbei an einer riesigen Brunnenskulptur aus blauen Glaskacheln.

Valencia_Ohren

Irgendwie sieht es aus wie zwei grosse Ohren. Über eine ältere Brücke von Calatrava geht es wiederum zurück zur Stadt. Ein Bauwerk ist bei der Rundfahrt speziell aufgefallen: die Markthallen, unser nächstes Ziel.

Valencia_Markt1

Das grosse Jugendstilgebäude mit viel Glas und farbigen Keramikkacheln gehört zu den UNESCO Kulturerben ist voller leben und voller Marktstände, die alles anbieten was man sich wünscht. Es hat Fische und Meeresfrüchte aller Farben und Schattierungen. Schinken jeglichen Alters. Bekannte Früchte und Gemüse und noch einige, die wir noch nie gesehen haben. Dazwischen Wein, Bier, Marzipan, Schmuck, Brot, Churros und und … ach ja und eine Politikerin im Wahlkampf (sie scheint nicht wahnsinnig beliebt zu sein … zu viele Puta-rufe).

Valencia_Markt5

Valencia_Markt3

Valencia_Markt4

Valencia_Markt2

Nach dem einen oder anderen Versucherli geht es mit dem letzt möglichen Hoho-Bus hinaus zur Museumsinsel und zu den lebendigen Fischen. Wenn schon keine Tauchferien, dann doch wenigsten einige farbige Fische. Das Ocanografica hat heben einem schönen Korallenriff, einem Wetlandgehege mit farbigen Löffelvögel und Schildkröten zwei wunderschöne Belugawale und ein Haifischbecken, das man unterqueren kann.

Valencia_Oceanografic5

Valencia_Oceanografic4

Valencia_Oceanografic1

Valencia_Oceanografic2

Valencia_Oceanografic3

Vorbei an der neuen Calatravabrücke und den anderen modernen Gebäude, die ein Wissenschaftsmuseum und ein Kino mit Grossleinwand, einen Botanischen Garten und noch mehr enthält spazieren wir durch den ehemaligen Flusslauf der Turia zurück zur Stadt. In den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts haben sie der Turia nach verheerenden Überschwemmungen ausserhalb der Stadt ein neues Flussbett gegeben und aus dem alten Lauf in der Stadt einen wunderschönen Grünstreifen mit vielen Kinderspielplätzen und Sportanlagen gemacht.

Valencia_Calatrava4

Valencia_Calatrava5

Valencia_Calatrava6

Und dann war da noch …

… Paella Valencia hat kein Fisch und keine Meeresfrüchte, so was. Dafür grüne und weisse Bohnen und etwas wenig Poulet

… feine Glacen, vor allem die aus dunkler Schokolade und die aus Kinderbueno und und und

… günstigen Rotwein

… alle paar Meter eine Schöhnheits-, Zahn- oder „Holy“-Klinik