… auf dem Weg in die Stadt …

Tag 6: bis Rodley, vor Rodley Swing Bridge, ca. 7 Meilen, 1x 3 Treppenschleusen, 1 x 2 Treppenschleusen, 8 Swing Bridges. Wetter: leicht bewölkt und viel T-Shirt-Wetter.

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Wir haben Glück. Obwohl wir als letzte gestartet sind erreichen wir den Zweier kurz vor der Einfahrt unseres Partnerbootes – gleiche Marina, zwei Herren, die auch für drei Wochen unterwegs sind. Gemeinsam meistern wir die Schleuse – dieses Mal ohne Hilfe eines Schleusenwärters. Gemütlich wechseln wir uns ab bei den nächsten Brücken und helfen einander beim Wasseraufnehmen und meistern auch noch gemeinsam den Zweier. Die Strecke ist weniger ländlich. Eine Zeitlang fahren wir der Bahn entlang, dazwischen unterschiedliche Wohnquartiere.

Die beiden bleiben über Mittag in Apperley Bridge und wir fahren noch den letzten Teil bis Rodley.

Einkaufen in Rodley – Pustekuchen – es gibt gefühlte 100 Nagelstudios und Hairdresser, aber keine einzige Einkaufsmöglichkeit.

Abendstimmung über Rodley.

Dafür finden wir das nächste Tier zum Abendessen – eine Eule! Edwin wählt natürlich die Pie ‹drunken owl› und ich versuche mich einmal mit Yorkshire Pudding – Pudding?

… ein Swingbridgestag und die ‚Bingley’s Five‘ …

Tag 5: bis Saltaire, nach Brücke 207E, ca. 11 Meilen, 1x 5 Treppenschleusen, 1x 3 Treppenschleusen, 1 x 2 Treppenschleusen und 1 Schleuse, 15 Swing Bridges. Wetter: leicht bewölkt, dazwischen T-Shirt-Wetter.

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Der Tag beginnt ganz gemütlich und dank einem alten Dampfboot müssen wir auch nur die Hälfte der Swing Bridges öffnen. Der Rhythmus wir nur unterbrochen nachdem wir ein anderes Touriboot eingeholt haben. Wie wir zwischendurch, sind sie noch etwas am üben.

Die Fahrt führt wieder entlang der Hügel zwischen Landwirtschaft und Wald – idyllisch.

Immer noch liegt der Kanal über dem Tal und erlaubt eine wunderbare Aussicht.
Nach wie vor ist die Gegend sehr ländlich.
Vorbei an mystischen Waldstücken – Elfen und Gnome am Tanzen.

Ruckzuck erreichen wir den heutigen Endpunkt und merken, dass wir gerade rechtzeitig für den Nachmittagsdurchlass bei den Bingley´s five angelangt sind. Wir fühlen uns noch recht gut und bleiben erst einmal dabei. Leider sind wir erst beim zweiten Durchgang dran und so haben wir erst einmal eine Stunde Pause.

Eine halbe Stunde muss mach schon rechnen, um diese 5 Treppenstufen zu meistern.

Diese 200 Jahre alte Treppenschleuse ist ein Erlebnis. Mit der Hilfe vom Schleusenwärter ist es aber ganz einfach – also theoretisch. Alle Paddles und Gates machen die Herren dann doch nicht auf.

Die nächste Dreierschleuse ist auch noch einigermassen einfach zu bewältigen, wieder mit Hilfe eines Schleusenwärters. Der darauffolgende Zweier müssen wir alleine bewältigen. Aber erst nachdem das Durcheinander vor uns aufgelöst ist. Zwei Boote, die hochkommen – ein grosses Boot das hinunter geht und dann – endlich, kommen wir. Die letzte, einfache Schleuse ist danach ein Nasenwasser.

Wir parken in Saltaire und sind wieder einmal ziemlich erledigt! Es reicht noch zu einem Spaziergang zum Boathouse Inn und zurück.