Tag sächs … der Polarkreis rückt näher
Wetter: schöner gehts nicht mehr, Sonne pur und so um die 7°C.
Der Vormittag gehört Trondheim. Wir lassen uns von einem Ausflugsboot zur vorgelagerten Insel Munkholmen fahren.

Die Insel diente in den letzten 1000 Jahre verschiedenen Zwecken. Zu Zeiten der Wikinger war sie Hinrichtungsstätte, die toten Körper der Ladenfürsten wurden zur Abschreckung aufgestellt. Anschliessend übernahmen ca. 1020 die Benediktinermönche die Insel und bauten eine reiche Gemeinschaft auf, bis ein Feuer dem ein Ende bereitete. Die Dänischen Könige waren protestantisch und wenig daran interessiert, diese Insel wieder aufzubauen und so lag sie brach. Bis die Schweden kamen. Die blieben nicht lange, sie bauten aber eine Garnison. Diese wurde dann weiter ausgebaut. Dann war es noch Gefängnis, Pulverlager und Fliegerabwehrstation. Jetzt ist es einfach ein riesiger Spielplatz.











Auf dem Rückweg zum Schiff können wir doch noch einen Abstecher zu den berühmten Stelzenhäuser von Trondheim machen.



Die Landschaft, die an uns vorbeizieht nach der Abfahrt von Trondheim ändert sich drastisch gegenüber gestern. Nun dominieren nicht mehr schroffe Fjorde sondern sanfte Schären.


Wir fahren vorbei am Kjeungskjær. Noch bis vor einigen Jahren lebte hier noch ein Leuchtturmwärter inkl. Familie (und Lehrerin). Nun kann er für ein Wochenende gemietet werden.



… und ganz zum Schluss mit einem langanhaltenden Sonnenuntergang …
