Tag eins unserer Norwegenreise
Wetter: ca. 2°C, bedeckt – es weht ein kalter Wind durch die Gassen
Wir entscheiden uns für eine geführte Bustour, da diese doch zwischendurch die Möglichkeit bietet sich etwas zu erwärmen.
Erste Station: Holmenkollen

Es scheint fast, als würden wir alle Ferien mit einer Skisprungschanze starten. Nach der Kobraschanze von Innsbruck nun also Holmenkollen.

Mit einer schönen Aussicht auf den Osloer Fjord geht die Fahrt zurück in die Stadt, zum Vigelandmuseum. Dieser Bildhauer – Gustav Vigeland (1869–1943), der bei Rodin in Paris ausgebildet wurde, schuf hier in diesem Park eine grosse Menge von Figuren aus Granit oder Bronze zum Thema Lebenskreislauf. Auch während der Besatzungszeit konnte er ungestört weiterarbeiten.







Auf der Brücke sind weitere Figuren aus Bronze aus allen möglichen Lebenslagen zu finden.

Gustav Vigeland hat nicht nur die Figuren sondern den ganzen Park inkl. Bäume geplant und gestaltet.
Und weiter gehts auf die Museumsinsel zu den berühmten norwegischen Schiffen. Zuerst die Ältesten: die Wikingerschiffe. Die drei Begräbnisschiffe sind zu unterschiedlichen Zeiten gefunden worden und befinden sich je nachdem in besserem Zustand.


Etwas sehr später wurde die Fram eingesetzt. Sie brachte den norwegischen Forscher Amundson (Roald Engelbregt Gravning Amundsen (* 16. Juli 1872 in Borge, Norwegen; † vermutlich 18. Juni 1928 bei der Bäreninsel) unter anderem zum Nord- und zum Südpol (oder jedenfalls in die Nähe).

Im gleichen Museum ist auch die Goja zu finden. Das erste Schiff, das die Westpassage hoch im Norden passierte.

Und zurück beim Rathaus müssen wir uns doch den Saal anschauen in dem der Friedensnobelpreis schon bald übergeben wird.


Zum Abschluss geht es noch auf die Oper. Die 2008 eingeweihte Oper bietet einen schönen Blick auf die Stadt. Ein Spaziergang auf dem Dach ist empfehlenswert.


Aber auch das Innere ist sehenswert.


Rund um die Oper wird kräftig gebaut. Neben dem neuen Munchmuseum entstehen viele Wolkenkratzer.