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… vor Maas a Neckar …

Von einer Universitätsstadt zur nächsten oder eine Station näher zum Abschluss. Heute haben wir die niederländischen und deutschen Züge so richtig getestet in dem wir mit Regionalzügen und vier Mal umsteigen nach Heidelberg fuhren. Und sie haben den Test bestanden, alles klappte problemlos.

In Heidelberg reicht es noch für einen schnellen Blick auf die zwei berühmtesten Bauwerke. Die alte Brücke mit ihrem ehemaligen Stadttor. Lange Zeit war dies der einzige Übergang über den Neckar und die mehrheitlich aus Holz bestehende Brücke wurde immer wieder von Hochwasser und Eisdrift beschädigt. Die im 18. Jhd. erbaute Karl-Theodor-Brücke hätte eigentlich Bestand gehabt, hätte nicht die deutsche Wehrmacht 1945 zwei Pfeiler gesprengt.

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Das zweite Wahrzeichen Heidelbergs sehen wir heute nur von weitem und das Kurfürstliche Schloss oder besser Schlossruine wird Morgen ein Hauptthema werden.

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… vo holländische Bärge …

Heute haben wir den St. Pietersberg bestiegen und uns vor den Führungen im Bergchalet verpflegt. Kein Witz, das heisst so. Vor den Toren von Maastricht gibt es einen Hügel. Auf dem Hügel thront ein Fort und darunter hat es Kalksteinhöhlen.

Zuerst liessen wir uns zum Fort führen. Und so beginnen die Geschichten. Die Stadt und ihre Befestigungen waren sehr gut, bis Ludwig XIV. kam und der Stadt ein schnelles Ende bereitete. Er hatte nämlich Vauban dabei und der hat für einmal nicht Schanzen gebaut, sondern gewusst, dass er seine Kanonen von hier oben viel effektiver einsetzen konnte.  Bei dieser Schlacht, die nur 13 Tage dauerte, soll übrigens auch d’Artagnan mit einem Halsschuss ums Leben gekommen sein.

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Damit so was nicht noch einmal vorkommt, haben sie hier eben dann ein Fort gebaut. Mit einem Brunnen bis in die Höhlen hinunter, damit sie Wasser zum Kühlen der Kanonen hatten,

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schön regelmässig verteilten Schiessscharten und einem Rufloch nach oben, damit der Kommandant wusste, woher der Feind kam.

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Obschon es sowohl innen wie aussen gleich viele Schiessscharten hatte, konnten die Musketen im Inneren in drei Richtungen abgefeuert werden, da sich die Schiessscharten überkreuzten.

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Später wurde dann noch eine Schicht Kanonen darauf gebaut und zu guter Letzt noch einen Aussichtspunkt für die Fliegerbeobachtung im 2. WK.

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Gleich im Anschluss gibt es noch eine Führung in die Kalksteinhöhle. Natürlich ist es keine Höhle sondern die ellenlangen Gänge eines über Jahrhunderte benutzten Steinbruchs.

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Die Kalkschicht ist ca. 80 m dick und komplett durchlöchert. Auf dem Bild ist nur ein Viertel der Gänge zu sehen. Grosse Teile befinden sich auf belgischem Boden. Alles was über der roten Linie ist, wurde vom zeitgenössischen Grubenbau ausradiert. Der blauen Linie sind wir gefolgt.

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Hier gibt es Zufluchtsorte für drei Familien vor französischen Angriffen. Es gibt ‚ich war hier‘-Anschriften von jüdischen Flüchtlinge, die durch die Gänge nach Belgien geführt wurden und von amerikanischen GI nach der Befreiung.

Es gibt auch einen kapellenartigen Raum, der wurde geschaffen als die französischen Truppen das Fort von unten her sprengen wollten. Mit wenig Erfolg, zumal sie neben technischen Fehlern mehr als 100 m daneben lagen.

Ausserdem haben sie in diesem Kalkstein fünf grosse Saurier gefunden. Den letzten erst vor einigen Wochen.

Zum Schluss haben wir noch 70 m in kompletter Dunkelheit zurückgelegt. Ein ganz spezielles Gefühl.

Und dann war da noch …

… ein ganz gutes Restaurant mit dem Namen Il y a …