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… Leeds …

Tag 8: Leeds. Wetter: leicht bewölkt, viel Sonnenschein, mit Wind eher kühl (also für uns, die Einheimischen laufen mit Sommerkleidern und FlipFlops herum!).

Sightseeing und Ruhetag in Leeds. Diese Stadt ist ähnlich wie Birmingham letztes Jahr nicht für Touristen eingerichtet. Zum Glück gibt es Geocaching. Wir machen den Owl-Cache, der führt uns durch die Altstadt von der Börse über das Einkaufszentrum, das Rathaus, den Milleniumplatz wieder zurück zum Bahnhof. Es hat einige Arkaden, eine wunderschöne riesige Markthalle und viele Fussgängerzonen. Insgesamt eine positive Überraschung.

Trinity Leeds – Kirche und Einkaufzentrum.
Trinitiy Leeds mit interessanten Skulpturen.
Eine der eher gediegeneren Arkaden.
Leeds Kirkgate Market – riesig! Mit allem, was man braucht oder was das Herz begehrt.

Viele Strassenmusiker – die meisten sind allerdings bei Simon and Garfunkel stecken geblieben. Auf dem Milleniumplatz gibt es eine grosse Anlage, die für die Kricketmeisterschaft wirbt. Wir laufen während der Mittagszeit vorbei. Da hat es doch eine grosse Menge Menschen, die auf Liegestühlen irgend einen Kricketmatch auf Grossleinwand verfolgen.

Müde und zufrieden landen wir wieder beim Boot. Wir gehen gemütlich ins Apero, da klopft es plötzlich. In der Nachbarschleuse hat sich ein Entchen einschliessen lassen. Ein Heer von Retter-/innen versucht das Entchen wieder mit der Mutter zu vereinen. Wir haben das Werkzeug zum Öffnen der Schleuse … unter Applaus öffnen wir die Schleuse und vereinen Mutter und Kind … strange.

Wir haben den heutigen Tag auch benutzt, um unser weiteres Vorgehen zu planen. Wollen wir wirklich weiter auf den Fluss, über weite Strecken geht es gerade weiter. Planänderung zum Zweiten … wir drehen und fahren zurück. Mal sehen, wie weit wir kommen.

… nun wird es urban …

Tag 7: bis Leeds, Granary Wharf, ca. 6 Meilen, 2 x 3 Treppenschleusen, 1 x 2 Treppenschleusen, 4 Schleusen, 3 Swing Bridges. Wetter: bewölkt, wechselhaft, von Nieselregen bis Sonnenschein, mit Wind kühl.

///farm.ties.stages

Wir fahren sehr früh los und trotzdem sind zwei Boote noch vor uns gestartet. Grund für diesen frühen Start ist die Schleuse von Newlay, die um 8.00 Uhr aufmacht. Das jedenfalls hat uns ein Freiwilliger der Canal- und River Trust gesteckt. Nun, eben nicht nur uns. Kein Problem.

Newlay triple, danke Freiwilligen gibt es wenig zu tun.
Auch drei Treppenstufen sind ein imposanter Anblick.
Edwin mutiert zum Treppenschleusenfahrer.

Vor der ersten Schleuse müssen wir nicht lange warten, vor der zweiten dann doch etwas länger. Nach uns ist noch ein weiteres Boot gestartet und wir werden aufgehalten, damit wir gemeinsam die Schleuse passieren können. Das trifft sich sogar sehr gut, dann können wir uns auch bei den nächsten Schleusen die Arbeit teilen.

Bei der Doppelschleuse müssen wir noch eine kurze Pause einlegen, um die Schraube hat sich ein halbes Feld gewickelt. Mühsam muss das zuerst herausgerissen werden. Dafür kann anschliessend auch wieder anständig gefahren werden.

Alte Mühlen und Brauereien, umgebaut zu Wohnungen.

Langsam wird die Gegend urban – wir kommen auf die Stadt zu. Vor der Schleuse zum Fluss machen wir neben einem Hilton fest und legen eine kurze Pause ein.