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Das letzte Mal Menjangan

Das letzte Mal Menjangan und das auch nur weil es heute die Sonne scheint, das Meer schön ruhig ist und die Tauchplätze neu sind. Erster Haltepunkt Ealgarden (schwimmbad.staatlich.schwieriges) . Leider schaffe ich es nicht, die Sandbank zu fotografieren, die diesem Spot den Namen gegeben hat. In der Strömung wiegen sich hunderte von kleinen Aalen wie Drähte aus der Sandbank. Wenn ich versuche näher zu kommen, schwupp sind sie im Sand verschwunden. Aber auch sonst gibt es einiges zu sehen.

Natürlich eine Schnecke.
Einfach nur. weil es schön farbig ist.
Zum Beispiel: Fisch in grün.
Oder einfach etwas Weisses.
Oder etwas Gelbes.

Vielleicht haben sie doch recht mit dem Abfall aus Java. Heute jedenfalls, ohne grosse Wellen und Strömung, hat es erstaunlich wenig Müll im Wasser.
Der zweite Tauchgang ist am Peti Reef (lehnstuhl.küstenlinie.verbaute), gleich unterhalb des Tempels. Da sind uns einige sehr grimmige Kerle begegnet.

Zum Beispiel der …
… oder der …
… oder der …
… und die beiden … übrigens Froschfische …
… und zum Schluss noch was Süsses.

Ich habe mich auf einen gemütlichen Nachmittag am Strand gefreut, aber daraus wird nichts … die Regenzeit ist noch nicht vorbei.

Eine fast geheime Ecke

Um 6.30 Uhr aufstehen ist schon fast grenzwertig. Aber es lohnt sich. Mit einem klapprigen Minibus fahren wir nach Gilimanuk zum Secret Bay (nullstellen.vorerst.umfassendes). Gut so geheim ist der nicht, immerhin liegt er fast in der Stadt was auch den ganzen Abfall erklärt. Der komme von Java rüber, behaupten die Balinesen natürlich aber ob Windeln so weit treiben können und Frachtschiffe kippen diese auch sehr selten ins Meer. Was diesen Tauchspot aber doch tauchenswert macht, sind die Seepferdchen und andere komische Dinger. Fotografieren ist allerdings eine Herausforderung, da alles in den oberen 2 bis 5 Metern zu finden ist, manchmal die Sonne scheint und der Sand etwa das grau der meisten Kreaturen hat. Auf dem ersten Tauchgang sehen wir Schlangen und eine Sepia. Daneben noch die üblichen Schnecken. Ausserdem gelbe und graue Seepferdchen und Seenadeln.

Secret Bay
Ein Gewusel in den Seeigeln.
… etwas drachenartiges …
und natürlich etwas schneckenartiges.
Besser hab ich sie nicht hingekriegt.

Auf dem zweiten Tauchgang treffen wir dann eher auf die kleinen urtümlichen Feilen-, Frosch und Drachenfische. Allerliebste kleine Kofferfische tummeln sich im Müll.

Voilà, eine Seenadel.
Wenn man weiss was suchen … hier wäre ein Froschfisch.
Das ist ein Schmuckfeilfisch (es hat eine halbe Stunde Bücherwälzen gebraucht, aber ich habs rausgekriegt!)

Auf der Rückfahrt bestechen wir dann den Fahrer, damit er uns noch zum Bali Tower in den Nationalpark fährt (blattfeder.burgherren.balken). Ein wunderschöner vierstöckiger Teakholzaussichtsturm mit Restaurant im ersten Stock. Auf jedem Stockwerk kann eine andere Stufe des Regenwaldes beobachtet werden. Wunderschön anzusehen.

Blick nach Menjangan.

Zwischen Hunden, Affen, Mopeds und Autos geht es wiederum zurück zum Hotel. Zwischenzeitlich hat es geregnet und in einem Dorf steht die Strasse unter Wasser. Er fährt mit seinem Minibus da durch und der Motor beginnt zu stottern. Nachdem der Fahrer etwas auf dem Gas herumgedrückt hat, beginnt der Motor wieder zu schnurren und die Fahrt geht weiter.

Am Strand lassen wir den Tag ausklingen auch wenn die Sonne leider schon wieder weg ist und die Ruhe vorbei – der Deutsche Tauchverein Bremen ist über uns gekommen.