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… vo livorneser Ueberraschige …

Erstaunlicherweise hat es auch in Livorno einen Hoho-Bus! Zwar nur einen der während einer Stunde herumfährt und das jeden Tag 6x. Und dann kommen wir doch noch zum Staunen. Der Bus fährt dem Meer entlang und es hat hier wunderschöne Strandpromenaden mit Jugendstil-Cafés und Badis. Bei der Station Nummer 5 steigen wir aus und fahren mit dem ‚Marzilibähnli‘ hoch zur Kirche mit einem schönen Ausblick auf die Stadt und das Meer.

Berg_Livorno

Anschliessend besuchen wir das neue Fort (neu und aus dem 17. Jhd.). Dieses Fort ist nicht als Museum hier sondern wird als Stadtpark benutzt.

Zum Schluss fahren wir mit einem Boot durch die Kanäle des venezianischen Viertels, vorbei an der riesigen Markthalle (die wir leider nun zu spät entdecken), am alten Hafen und dem neuen und alten Fort der Medicis. Hier erfahren wir auch, was die kulinarische Spezialität wäre (auch das leider zu spät), eine Fischsuppe mit verschiedenen Fischen, die gleich heisst wie die Bevölkerung von Livorno, die ebenfalls aus verschiedenen Nationalitäten entstanden ist.

Boote_Livorno

Kanal_Livorno

Turm_Livorno

Und dann war da noch:
… in allen drei Städten gibt es die gleichen drei Arten von Bettlern: diejenigen, die billige Sonnenbrillen, Armbänder, Selfistangen und Regenschirme anbieten, diejenigen, die nur die hohle Hand hinhalten und diejenigen, die ein Gebrechen vorführen. Alle drei gibt es aber im Überfluss und penetrant

… ab as Meer …

Nun geht es mit dem hypermodernen Frecchiarossa nach Firenze und mit dem sehr bescheidenen Bummler weiter nach Livorno. Der erste Eindruck dieser Stadt ist nicht überwältigend. Läden, Hafen  und ein altes Fort. Wir sind hier um die Überfahrt nach Spanien zu planen. Aber diese Story verschiebe ich auf Übermorgen.

Wir übernachten im Gran Duca, gleich beim alten Hafen und beim Denkmal für den Medici, der den Piraten den Garaus machte.

Mori_Livorno