Tag vier: die Ruhe vor dem Sturm

Coventry Canal south north of New Bridge to Fazaley Junction; Birmingham & Fazaley Canal south south of Watling Street Bridge – 11 miles / 0 locks

Heute geht es dem Coventry Canal entlang, ruhig ohne  Locks und grosse Hindernisse. Die grösste Herausforderung entsteht durch kreuzende Boote und ein komisches Messiboot, das mitten im Kanal treibt.

Und immer wieder werden wir begleitet.

Gleich nach der Fazaley Junction legen wir an und marschieren Richtung Tamworth.

Liegeplatz im Schatten einer stillgelegten Fabrik.

Der Besuch des mittelalterlichen Schlosses (http://www.tamworthcastle.co.uk/) entlohnt etwas für den langen Fussmarsch, obschon der doch an einem malerischen See mit vielen Gänsen entlang führt.

Stadtpark und Schloss, der erste Eindruck ist schon einmal eindrucksvoll.
Zugang zum Schloss
Innenhof von Tamworth Castle.
Aussicht von der Turmterrasse.

Es ist einfach nur heiss (ein Satz, den wir in den nächsten Wochen noch einige Mal schreiben, sagen und denken werden!). Nebst der Kirche mit dem viereckigen Turm hat es wenig Sehenswertes.

Schräge Autos (https://en.wikipedia.org/wiki/Reliant_Motors); Kriegsheld (https://en.wikipedia.org/wiki/Colin_Grazier) und Hausschwein (https://en.wikipedia.org/wiki/Tamworth_pig)

Also bleibt noch Essen und Einkaufen. Ach, wär das schön, wenn das Wetter so halten würde!

Tag drei: und der beginnt mit etwas Action

Staffordshire & Worcestershire Canal, Tixall Wide to Haywood Junction; Trent & Mersey Canal south to Fradley Junction; Coventry Canal south, north of New Bridge (91) – 13 miles / 5 locks

Ein wunderschöner Morgen – und keinen Kaffee – das Gas will nicht strömen. Alle möglichen Versuchen inkl. der Hilfe eines Nachbarns bringt nichts. Wir müssen telefonieren. Ohne Frühstück starten wir Richtung Great Haywood und warten an der Junction auf Jan. Für das wir schon zwei Tage unterwegs sind ist er in sehr kurzer Zeit bei uns und checkt alles durch – plötzlich geht es wieder – super, na ja.

Nun starten wir doch unsere Reise südwärts Richtung Fradley Junction.

Langsam machen wir es uns gemütlich.

Etwas Stau gibt es bei den ersten zwei Schleusen, dann finden wir ein hübsches Wäldchen, halten an und bekommen endlich unser wohlverdientes Frühstück.

Morgenessen auf der eigenen Terrasse!

Der Trent & Mersey Canal schlängelt sich locker durch Felder und Wald nach Rugeley.

Nicht weit weg von der Zivilisation und doch wähnt man sich im Dschungel.
Die eine oder andere Kurve ist dann doch etwas enger.

Kurz danach kommt eine lange enge Stelle, die vorher abgelaufen werden muss, damit kein Boot zum Kreuzen einfährt.

Nach einigen Meilen kommen wird zum Abschluss des Tages bei der Einfahrt in den Coventry Canal und zum Abendessen im historischen ‚The Swan‘ (https://muckyduckfradley.wordpress.com/our-beer/our-food/) direkt bei der Junction.

The Swan at Fradley Junction