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Tag zwanzig: an dem wir mit dem Boot Treppen steigen

Staffordshire & Worcestershire Canal north north of Hyde Lock to Wightwick between Castle Croft Bridge and Wightwickbridge – 11 miles / 14 locks

Die heutige Etappe ist etwas länger und zum Schluss erwartet uns noch eine Besichtigung, die um 5 Uhr schliesst. Also starten wir schon vor 7 und merken schon bald, dass wir mit diesem frühen Start nicht die einzigen sind.

Ein Tunnel darf nicht fehlen. Der Dunsley Tunnel ist gerade mal 25 yds lang.
Immer wieder schön …
… vor allem bei schönem Wetter.

Der Verkehr löst sich aber etwas auf nach der Stourton Junction.

Der Verkehr wird weniger.

Die Narrowboats konzentrieren sich etwas auf die unteren Ringe, da der FourContriesRing  geschlossen ist.

Die erste Treppe erreichen wir nach Swindon, die Botterham Staircase Lock. Obwohl wir beim Verlassen des Severn schon zwei solche überwunden haben, ist es dieses Mal etwas anders, die freundlichen Helfer von Canal and Trust fehlen.

Die Zufahrt sieht ja noch harmlos aus …
Die Einfahrt ist doch etwas eng …
Treppe überwunden!

Aber eben, RTFM und es ist gar nicht so kompliziert: erst das obere füllen und das untere leeren, mit dem Boot einfahren und mit dem oberen das untere füllten und anschliessend mit dem oberen Kanal da obere füllen – et voila.

Die zweite Treppe ist das Bratch Lock (https://canalrivertrust.org.uk/places-to-visit/the-bratch). Und dieses ist eigentlich gar kein Staircase Lock, da die beiden unteren Kammern durch eine spezielle Konstruktion von der Seite gefüllt werden. Dieses Lock müssen wir allerdings nicht selber bedienen. The Bratch hat einen Lockkeeper und Volonteers, die den Boatern helfen. Wir sind froh, es hat doch einige Paddels und Tore mehr als normalerweise. Aber das Lock ist nicht nur von der Konstruktion her speziell, es ist auch schön zurechtgemacht.

Das Highlight des Tages …
… die erste Stufe ist die höchste …
… zwei folgen noch …
… Teamarbeit …
… eine ist geschafft …
… das Ende ist in Sicht …
… geschafft, einige Meter wurden überwunden!

Nach einigen weiteren Locks erreichen wir Wightwick. Etwas vorher machen wir Halt. Viel gibt es nicht in Withwick (https://www.nationaltrust.org.uk/wightwick-manor-and-gardens) und doch ist es etwas Spezielles. Das Manor – wir kommen gerade noch rechtzeitig um es besichtigen zu können – ist nicht sehr alt, aber da es zu Lebzeiten des Besitzers an den Trust ging und die Familie immer noch Wohnrecht hat, ist die Einrichtung nach komplett vorhanden.

Wightwick Manor
Haupteingang
Wirkungsort der familieneigenen Suffragetten …
… während sich die Herren zum Pool zurückzogen …
… gemütliches Familienessen …
… und wenn es etwas mehr Gäste hatte.

Gut, ich habe noch nie etwas von William Morris gehört, die Tapeten und Teppiche sind allerdings sehr schön. Speziell sind auch die Volonteers, die in jedem Raum darauf warten, das schönste und beste zu zeigen und zu erklären.

Neben  dem Manor bietet Wightwick noch einen super Pub, wirklich erste Sahne zu kleinem Preis – warum das Ding The Mermaid (https://www.vintageinn.co.uk/restaurants/midlands/themermaidwightwick) heisst und so weit vom Meer wegliegt, ist mir allerdings ein Rätsel.

Tag neunzehn: an dem die Kirche noch einmal höher liegt

Staffordshire & Worcestershire Canal north north of Wolverley Lock to Kinver north of Hyde Lock – 5 miles / 4 locks

Kurz nach dem Start erreichen wir den Cookley Tunnel. Er ist recht kurz und der Ausgang ist gut ersichtlich.

Ein kurzer Tunnel … trotzdem immer wieder spannend.

Von dort ist es ein Katzensprung nach Kinver. Da der Verkehr aber immer noch recht stark ist, benötigen wir überdurchschnittlich lange.

Eine kurze aber abwechslungsreiche Fahrt …
… das eine oder andere schöne Anwesen …
…. die eine oder andere scharfe Kurve …
… die eine oder andere Brücke.

Bis wir in Kinver einen Platz zum Mooren finden, sind wir doch schon etwas ausserhalb. Ist ja egal, etwas Laufen schadet nicht.

Kinver hat eine hübsche Hightstreet, einen eher unprofessionellen Kanalpub und einen Kirche, hoch oben auf dem Berg. Sie ist geschlossen, der Aufstieg hat sich aber doch gelohnt, die Aussicht wunderschön.

Auch eine Kirche auf dem Berg …
… mit Aussicht.

Das Essen zum Hochzeitstag in eben diesen Kanalpub ist gar nicht so leid und er Garten wunderschön.

Vorspeise …
… und Hauptgang.