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Tag eins: und nun, alles auf einmal

Staffordshire & Worcestershire Canal: North Gailey Top Lock to North Penkridge Bridge – 4 miles / 7 locks

Schritt 1: Radisson Blue – Flugzeug

Schritt 2: Flug ZH – Amsterdam

Hoch über Amsterdam.

Schritt 3: Flug Amsterdam – Birmingham

Schritt 4: Kampf mit dem britischen Eisenbahnnetz -> erstens Ticket für zweiten Zug nicht gültig, also Umbuchen und mehr zahlen – ach haben wirs gut. Birmingham – Wolverhampton

Schritt 5: Taxi zur Werft – das erste Mal in dem grossen, typisch britischen Fahrgastraum zusammen mit unseren Koffern.

Schritt 6: Schiffsinstruktion (war auch schon länger)

Schritt 7:  2 ½ Stunden Fahrt nach Penkridge (natürlich werden wir dabei so richtig verregnet – das einzige Mal in drei Wochen)

Unser Zuhause für die nächsten drei Wochen.

Schritt 8: Einkaufen

Schritt 9: Abendessen (im letzten Hühneraugenblick) im Littleton Arms (http://www.thelittletonarms.com/)

Schritt 10: Ausräumen – Einräumen

Schritt 11: Schlaaaaafen!

Audlem – Market Drayton

(Shropshire Union Canal)

Der Tag davor war eine kurze Einführung in die harte Arbeit der SchleusenarbeiterInnen. Mit der Verstärkung durch MB können wir den Tag in Angriff nehmen.  Die Schleuse beim Pub in Audlem trägt den aussagekräftigen Namen 13.  Für die nächste Meile benötigen wir doch einige Zeit, da diese bis zur Schleuse mit dem Namen 1 führt.

Harte Arbeit!

Die nächsten zwei Meilen gestalten sich dann schon richtig gemütlich, bevor noch einmal eine Flut von fünf Schleusen um Adderley folgt.  Bis nach Market Drayton können wir uns richtig aussruhen.

Und nun noch der dritte Steuermann (oder heisst das Steuerfrau?)

In Market Drayton erkunden wir den Ort mit den wunderschönen alten Häuser.

Market Drayton

Und natürlich besuchen wir die obligate Kirche mit dem viereckigen Turm. Am Abend fangen die Glocken an zu spielen. Dieses Glockenspiel, das durch das Zusammenspiel einer Gruppe Spieler zustande kommt, erinnert mich an den Krimi von Dorothy L. Sayers ‚The Nine Tailors‘. 

St. Mary’s in Market Drayton
Englische Friedhöfe habe etwas wunderschön altes an sich.

Sehr zur Freude von MB finden wir zum Abendessen ein Pub in einer Brauerei. Auch die ‚ale and steak pie‘ mit dem Slumbering Monk von Jules ist nicht zu verachten.

Die Brauerei Jules.

Die strengste Strecke haben wir hinter, nur noch wenige Schleusen verbleiben bis zum Ende der Ferien.